Industrie

Synchronisierung der

Chargierkran

Ein sehr schönes und interessantes Projekt! Die Antriebe für Kran– und Katzfahrwerk waren ohne grössere Anforderungen. Das Hubwerk jedoch sollte die grossen Werkstücke in einem Ölbad schwenken– hoch und runter, dies über eine Zeit von mehreren Minuten. Zum Einsatz kam hier ein feldorientierter Umrichter mit der entsprechenden Steuerung.

 

PROJEKTE - Industrie

Vollautomatischer Prüfstand

Bereits von Anfang an wurde der Schwerpunkt auf Lösungen gesetzt, die sich durch technische Eleganz und nichtherkömmliche Herangehensweise auszeichnen.

Der abgebildete Prüfstand für Drehkolbengebläse arbeitet mit einer Softwareoberfläche, die einen vollautomatischen Prüflauf ermöglicht. Nach dem Anschluss eines Gebläses und einem Maus- tastendruck wurden automatisch sämtliche Kennlinien des Gebläses auf- genommen und protokolliert.

Das hat es dem Gebläsehersteller ermöglicht, Ausfälle zu minimieren und seinem Kunden aussagefähige Prüf- protokolle zu übergeben.

 

Neu an dieser Lösung war das voll- kommene Fehlen jeglicher Bedien- elemente, sämtliche Befehle wurden über Buttons am Bildschirm gegeben.Neu war weiterhin, dass zeitgleich zum Prüflauf das nächste Gebläse warmgefahren wurde. Dadurch konnte Zeit gespart werden.

Kläranlagentechnik

In der Vergangenheit sind mehrfach Kläranlagen elektro- und auto- matisierungstechnisch ausgerüstet worden, so die KA der Stadt Bad Vilbel, Kriftel und mehrere Kleinkläranlagen. Die Steuerungssoftware der KA wurde so gestaltet, dass die Steuerung für die maximale Aus- baustufe eines Anlagentyps geeignet war und dann die einzelnen Anlagenteile nur noch para- metriert werden müssen. Status- und Fehler- anzeige sowie Hinweise zur Fehlerursache nach Durchführung einer Autodiagnose erfolgt über ein grafisches Display.

 

Pumpenkaskade

Aufgabe war es, sieben Pumpen einer Wasserversorgung für ein Walzwerk automatisch und energiesparend zu regeln. Regelgrösse war der Wasserstand in einem Wasserturm. Auf jeden Fall sollte das Kühlwasser aus dem nahegelegenen Fluss entnommen werden und keinesfalls durfte die städtische Versorgung bemüht werden.

Jede Pumpe hatte eine Anschlussleistung von 160... 200 kW bei einer Spannung von 500 V.

Die Aufgabe wurde gelöst mit einem Umrichter von Garbe-Lahmeyer, einem Sanftanlaufgerät und einer Stern-Dreieck-Kombination. Bei Ausfall des Umrichters hätte das

 

Sanftanlaufgerät den Leistungsteil übernommen, bei Ausfall des Sanftanlaufgerätes die Stern-Dreieck-Schaltung.

Nachdem die erste Pumpe Nenndrehzahl erricht hat und dennoch ein steigender Wasserbedarf vorhanden war, wurde diese ans Netz geschaltet und die nächste Pumpe vom FU übernommen usw.

Energieeinsparung in einem Hochregallager

Es bestand die Aufgabe, für den Neubau eines Grossraumlagers die Steuer– und Leitsoftware für die Bereiche Klimatisierung und Brandmeldesysteme zu entwickeln und zu programmieren. Im Grossraumlager werden medizinische Artikel gelagert, dabei darf die Lagertemperatur 5°C nicht unter- und 28°C nicht überschreiten. Die Temperaturwerte sollten protokolliert werden. Da aus Kostengründen auf eine Klimatisierung mit Kälteanlagen verzichtet wurde, kam für eine Klimaregelung nur die natürliche Auskühlung mit Dachklappen und Zuluftlüftern in Frage. Zum Einsatz kam hier das Softwarepaket MXScada von Intellution, welches über PC die Anzeige und Änderung von Prozessvariablen zulässt. Aufgrund der räumlichen Abmessungen des Lagers erfolgt die Regelung dezentral. Pro Lagerbereich ist eine SPS vorhanden, der Master gibt nur Sollwerte vor. Damit ist gewährleistet, dass bei Busausfall die Klimaregelung für jeden Lagerbereich weiterarbeitet.

Die Master-SPS kommuniziert mit den Unterzentralen über eine verdrillte Zweidrahtleitung. Da Zuverlässigkeit und Kompatibilität an erster Stelle bei der Kommunikationsart stand, fiel die Wahl des Kommunikationsprotokolls auf ProfibusDP

Montageautomat

Hier bestand die interessante Aufgabe, die Steuerungssoftware für einen Ventilmontageautomaten zu erstellen. Um den hohen Kundenanforderungen in Bezug auf Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit entsprechen zu können, wurde der Automat in 5 Unterstationen aufgeteilt. Die Erfassung der für die Steuerung benötigten Daten erfolgt über dezentrale E/A-Stationen mit ASI-Busansteuerung.

Für den schnellen und zielgenauen Transport der teilmontierten Ventile kam ein Knickarmroboter mit 5 Achsen und einem Mehrfachgreiferkopf zum Einsatz. Die Programmerstellung und Inbetriebnahme des Robotersystems wurde ebenfalls durch unser Haus realisiert.

 

Steuerung für volldigitale Buchbindeautomaten

Aufgabenstellung war es, die Steuerung einer Serie volldigitaler Buchbindemaschinen zu entwickeln. Es war das Ziel, die Maschine einzig über das Touchpanel zu bedienen. Die unterschiedlich dicken Buchstapel sollten von der Maschine automatisch ausgemessen werden, um die Falzung der Buchrücken selbständig durchzuführen.

Eine weitere Besonderheit der Maschine ist es, dass Kaltleim benutzt werden soll, was gewisse technologische Vorteile bei der Buchherstellung hat.

Zum Einsatz kam hier eine schnelle Kleinsteuerung, das Touchpanel sowie Servoantriebe zum Ausmessen der Dicke des Buchstapels und zu dessen Transport. Die einzelnen Servoregler sind mit eigenen Ablaufsteuerungen ausgestattet, um die übergeordnete Steuerung zu entlasten.

Antriebstechnik für ein Cabriodach

Von der Firma Brandschutz-Systemtechnik aus Halle wurde die Aufgabe gestellt, zwei 33-Tonnen-Dächer (mit einer Spannweite von 11 m) eines Bürohochhauses in Düsseldorf so aufzufahren, dass im Brandfall innerhalb von 15 Sekunden optimale Rauchabzug-sverhältnisse hergestellt werden können. Um die nötigen Beschleuni-gungswerte zu erreichen, wurde an jeder Deckenhälfte ein Elektro-antrieb installiert. Zum Ausgleich der mechanischen Differenzen erfolgte die Ansteuerung gegen-überliegender Antriebe mit jeweils einem FU (elektrisches Differential).

Zusätzlich sollte dem Gebäude-management die Möglichkeit ge-

geben werden, die Dachhälften zum Zwecke der Klimatisierung manuell zu verfahren. Dazu wurde ein Bediengerät , mit dem alle relevanten Klima– und Anlagen- daten visualisiert und geändert werden können, eingesetzt.

Stapelroboter

Im vorliegenden Fall wurde ein Stapelroboter automatisiert, der in einer Schmiede im Einsatz ist. Die heissen Schmiedeteile werden aus dem Ofen kommend zum Weitertransport auf Paletten umgesetzt. Für die Steuerung wurde eine Siemens Simatic S7 verwendet. Ein Teil der Sensoren und Steuerventile am Roboterarm sind über dezentrale Beckhoff-Module per Profibus-DP mit der SPS vernetzt. Damit ist eine optimale Steuerung des Roboters gewährleistet. Zusätzlich wird über die Steuerung auch die Palettenzuführung überwacht und gesteuert. Die Bedienung, Anzeige der Variablenzustände und Fehlermeldungen erfolgen über ein Siemens OP17.

Steuerung einer vollautomatischen Linie für die Vorfertigung von Gasbetonwänden

Aufgabenstellung war es, Hauswände aus Gasbetonsteinen komplett vorzufertigen.

Auf den Fundamentstein (bis 6 m Länge) werden die einzelnen Gasbetonsteine aufgeklebt. Dabei werden die Ausschnitte für Türen und Fenster berücksichtigt, ebenso die Schrägen der Dachgiebel. Steine in drei verschiedenen Grössen können verarbeitet werden. Mit einem pneumatischen Greifer, welcher an einem Gantry-Portal befestigt ist, wird der Stein gegriffen, an der Klebestation mit Kleber für Gasbeton bestrichen und dann an die richtige Position der Hauswand eingesetzt.

Für das genaue Aussägen von Türen, Fenstern und Giebeln sind eine Kappsäge und eine Seilsäge im

Einsatz. Die Steuerung bestand aus einem IPC und, in Nähe der Seilsäge, einer SPS. Der IPC war für die Bedienung des Portales, die Beleimung und den Umlauf der Arbeitspaletten zuständig. Ein Script innerhalb der Steuerungs-software hat für die richtige Segmentierung der Wände und für die Auswahl der passenden Steine gesorgt. Ausgangsdaten für den Script waren die Zeichnungsdaten des Architekten.

Als Bussystem für Antriebe und Steuerungen wurde der Profibus verwendet.

Umrüstung in der Schokoladenfabrik Riegelverpackungsanlage

Die Erneuerung und Erweiterung der Steuerung einer Riegel-verpackungsanlage beinhaltete die Ansteuerung von sieben Förder-bändern mittels Umrichter und Servoreglern.

Durch eine Feldbusvernetzung (Profibus DP) einer Siemens-SPS mit Umrichtern der Fa. Lenze können die Soll– und Istwerte der einzelnen Bandgeschwindigkeiten über das integrierte Bediengerät OP7 an- gezeigt werden. Die Einzel– und Bündelpackmaschine werden mit zwei Servomotoren angetrieben, wobei die Bündelpackmaschine in Lageregelung als Slave der Einzel-packmaschine drehzahlsynchron mit dieser läuft. Die Vereinzelung und Synchronisierung der

Schokoriegel vor der Einzelverpackung erfolgt durch einen Servomotor unter Ver- wendung eines Korrektur- verfahrens. Dieser Korrektur- servo erhält seinen Haupt-sollwert als Slave-Antrieb vom Servomotor der Einzelverpackung,

 

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